Drei Jahre FLOTTWELL BERLIN Hotel

16. Juli 2017
Von Beate Huss

Drei Jahre FLOTTWELL BERLIN Hotel

Die Nacht, als der Regen kam, nie ersehnt... - Zeichnung: Beate Huss

Regen tropft auf den grauen Beton der östlichen Flachdächer von Berlin. Der Westteil der Stadt spiegelt sich in tiefen Pfützen, in den Kellern aller Häuser steht das Wasser 50 cm hoch.

Regen tropft auf die Tastatur eines Notebooks in Berlin Mitte und tippt die sehnsüchtige Erinnerung einer heißen Sommernacht auf die leuchtende Benutzeroberfläche. Die schwüle und beschwingte Sommernacht bevor ein ewiger Regen über der Stadt seine Bäche in die U-Bahnschächte trieb. In dieser heißen Sommernacht feiert das FLOTTWELL BERLIN Hotel sein 3 jähriges Bestehen.

Windlichter leiten den Weg durch den Park am Gleisdreieck.  Lampions hängen an den jungen Ästen der grünen Bäume. Kerzenlicht flackert und wirft lange Schatten. Musik weht von der Pohlstraße herüber und fängt die abendlichen Spaziergänger ein. Balkan-Rythmen tanzen mit den Parkbesuchern hinüber zum FLOTTWELL BERLIN Hotel. Hier ist jeder willkommen. Auch diejenigen, die nicht auf der Gästeliste stehen. Eintritt zu dieser Feier schafft einzig und alleine die gute Laune, die sich wie ein Virus ansteckend auf die flotten Tanzbeine überträgt.

Bilder von Zirkus, Lagerfeuer, Hauptstadtreisen, Leidenschaft und Hitze werden von den Tzigan-Klängen der KlezmerKombo in die Abenddämmerung Berlins projiziert. Die Frühstücksterrasse des Hotels ist bevölkert. Schöne Frauen auf hohen Schuhen in hüftumspielenden Leopardenkleidern wiegen sich in weltläufigen Männerarmen.

„Wo wollen denn die schönen, langen Beine hin?“ „An die Bar, wenn nichts dazwischen kommt!“

Gespräche murmeln durch die Lobby. Die Hotelbelegschaft balanciert silberne Tabletts mit französischen Köstlichkeiten. Frisch in der Küche von Madmoiselle Ninette zubereitet. Die Frolleins hinter der Bar flirten mit ihren Gästen. Prickelnder Schaumwein fließt in Strömen und geht auf’s Haus. Ein schallendes „MULTUMESC!“ an die Gastgeber – ein „Noroc“ auf die generöse Kühne Sippe!