Guests, Friends and Likes

15. August 2016
Von Beate Huss

FLOTTWELL BERLIN Hotel - Gästebuch

Zeichnung: Gäste des FLOTTWELL BERLIN Hotel

Gästebücher haben niemals sieben Siegel

Zwar stehen die Seiten nicht so offen, wie ein Facebook Account. Trotzdem findet man auch hier im Gästebuch des FLOTTWELL BERLIN Hotels Freunde, Likes und Posts. Selfies gibt es eher keine, dafür aber hübsche Zeichnungen, die unserer Phantasie Raum geben. Es verrät uns, woher die Gäste kommen. Welchem Zufall es zu verdanken ist, dass wir sie beherbergen dürfen. Auch, ob die neugierige Erwartung von einer pulsierenden Metropole erfüllt wurde.

Und es ist der ehrliche Beweis dafür, dass wir  als Gastgeber wirklich das Beste geben. Einer unserer Gäste zeigt sich sehr zufrieden über unsere entspannten Frühstückszeiten. Bis 11:00 Uhr am Wochenende darf man sich bei uns an den üppig gedeckten Tisch setzen. Das bedeutet ausschlafen nach einer Nacht in Berlin Kreuzberg, die berühmt für ihre Länge ist. Bekannt ist uns auch, dass die netten Ladies vom Frühstücksservice viel lieber gut gelaunten Gästen in ausgeruhte und frische Gesichter schauen. (Das sehr freundliche und hilfsbereite Personal und der Service wird übrigens auch sehr häufig in unserem Gästebuch erwähnt!)

Drei ebenfalls gut gelaunte, blonde Reiselustige befinden sich laut Gästebucheintrag in dem herrlichen Vakuum zwischen Abitur und Studium und haben in Berlin diese Freiheit anscheinend voll genossen. Mit insgesamt 3 Promille im Blut lieben diese Damen unser Hotel. Hoffentlich erinnern sie sich an ihr Lob auch noch im nüchternen Zustand. Ihre Zufriedenheit haben sie mit reichlich gezeichneten Herzchen bekundet.

Wir können nur vermuten, ob sie den drei jungen Italienern auf Weltreisen jemals in der Lobby begegnet sind und auch ihnen ihre Herzchen verschenkt haben. Nur ein dünnes Blatt Papier, eine weitere Seite unseres Gästebuches trennt die beiden Reisegrüppchen voneinander. Wie aufregend!
Allein unserer Phantasie ist es überlassen diese losen Enden jener angerissenen Reiseskizzen zu verknüpfen und zu einer aufregenden Geschichte zu verweben. Im besten Falle an einem Herbsttag in einem der gemütlichen Sessel vor dem knisternden Feuer des offenen Kamins unserer Hotel-Bar.